Viele Hoffnungen, die man in einen Kandidaten setzt, den man sich wünscht, wird dieser nicht erfüllen können. Oft ist es mit den Befürchtungen bei denen, die man nicht will, ganz ähnlich.

Facebook Algorithmus: „not smart enough“

Es braucht meist nicht mal den verstörenden Kontext der aktuellen Flüchtlingskrise, um zu erkennen, dass es Algorithmen im Jahr 2015 bei Weitem noch nicht möglich ist, Bildmaterial menschengleich zu bewerten und zu entscheiden, was darf auf Facbook publiziert werden und was nicht. Das hat auch Mark Zuckerberg eingeräumt:

“But right now, we don’t have computers that can look at a photo and understand it in the way that a person can, and tell kind of basic things about it… is this nudity, is this graphic, what is it.”
Mark Zuckerberg, fortune.com, 16. September 2015

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Stefan Plöchinger kämpft mit dem Facebook-Algorithmen

Der ihm von Facebook aufgetischte Medienmix behagt dem Digitalchef der Süddeutschen Zeitung nur bedingt:

„Zu einem SPON-Artikel über den Weltenbankrott würfelt mir der wundersame Facebook-Algorithmus… den Kopp-Verlag mit seinem Verschwörungsmist als Link.

Gut, die SPON-Überschrift dreht hoch. Aber wenn man mal zeigen will, wie schlecht der Facebook-Algorithmus funktioniert — auch aus Facebooks eigener Logik heraus, denn ich will diesen Kopp-Dreck ja nicht sehen — und wie effizient er radikal-verhetzende Thesen über die Filterblase der Verschwörungstheoretiker hinaus verbreitet, ja, sie in den größeren medialen Kontext nahtlos hineinwebt: Das hier ist ein Paradebeispiel.“
Stefan Plöchinger, 13.9.2015

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