AFDer Show Party

Wir haben ein Problem. Am vergangenen Wochenende konnte eine rechtspopulistische, rückwärtsgewandte Partei in mehreren Bundesländern erhebliche Wahlerfolge feiern und in die Parlamente einziehen. Die Erschütterung darüber ist wiederum so groß, dass selbst die Fußball-Podcaster im … Weiterlesen

Call me Hippocrite

Auch Jolle Seehofer könnte passen, die Drehtür der Überzeugungen, Gesinnungsglücksrad oder schlicht Fähnchen im Winde, denn: diese Tweets habe ich am selben Tag abgesetzt. das ist doch scheiße#sportjournalismus https://t.co/G6mibX4jBl — Jolle (@jollinski) 4. März 2016 … Weiterlesen

Hypersensibilität

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Du willst mich weinen sehen? Setze mich Birken aus. Das ist an und für sich bereits eine traurige Angelegenheit, denn in meiner romantisierten, lindgrenschen Vorstellung Skandinaviens spielen Birken eine wichtige Rolle. Hunde und Katzen gehen auch, … Weiterlesen

Facebook Algorithmus: „not smart enough“

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Es braucht meist nicht mal den verstörenden Kontext der aktuellen Flüchtlingskrise, um zu erkennen, dass es Algorithmen im Jahr 2015 bei Weitem noch nicht möglich ist, Bildmaterial menschengleich zu bewerten und zu entscheiden, was darf auf Facbook publiziert werden und was nicht. Das hat auch Mark Zuckerberg eingeräumt:

“But right now, we don’t have computers that can look at a photo and understand it in the way that a person can, and tell kind of basic things about it… is this nudity, is this graphic, what is it.”Mark Zuckerberg, fortune.com, 16. September 2015

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Stefan Plöchinger kämpft mit dem Facebook-Algorithmen

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Der ihm von Facebook aufgetischte Medienmix behagt dem Digitalchef der Süddeutschen Zeitung nur bedingt:

„Zu einem SPON-Artikel über den Weltenbankrott würfelt mir der wundersame Facebook-Algorithmus… den Kopp-Verlag mit seinem Verschwörungsmist als Link.

Gut, die SPON-Überschrift dreht hoch. Aber wenn man mal zeigen will, wie schlecht der Facebook-Algorithmus funktioniert — auch aus Facebooks eigener Logik heraus, denn ich will diesen Kopp-Dreck ja nicht sehen — und wie effizient er radikal-verhetzende Thesen über die Filterblase der Verschwörungstheoretiker hinaus verbreitet, ja, sie in den größeren medialen Kontext nahtlos hineinwebt: Das hier ist ein Paradebeispiel.“

Stefan Plöchinger, 13.9.2015

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